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Auch wenn schon einige Wochen vergangen sind, wohnt meine Schwester immer noch bei uns. Ich bin schon beeindruckt, wie locker Daniel mit der Situation umgeht. Sie scheint ihn so gar nicht zu stören. Wundern tut mich das nicht, denn meine kleine Schwester ist sehr pflegeleicht. Zudem greift sie uns sehr unter die Arme. Sie bringt die Kleine morgens in den Kindergarten und holt sie nachmittags ab. Die Kids sind natürlich froh, dass ihre Tante da ist. Für mich selbst ist es auch kein Problem, dass sie doch schon seit einigen Wochen bei uns ist. Sicherlich ist die Wohnung eigentlich nicht dauerhaft für drei Erwachsene auslegt, doch es ist auch einfach schön, wenn man sich ausruhen kann, wenn man nach Hause kommt und nicht noch den ganzen Haushalt schmeißen muss. Eine Dauerlösung kann das aber natürlich nicht sein. Ich bin mal gespannt, wie lange meine Schwester noch bei uns bleiben möchte.
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Ich kenne Maik seit Jahren und ich habe mich auch immer gut mit ihm verstanden. Immerhin war er mein bester Freund und er hat mir auch mit Daniela sehr unter die Arme gegriffen. Eigentlich haben wir uns immer jeden zweiten Tag gesehen und fast täglich miteinander geredet. Doch seit wenigen Tagen ist alles anders. Maik hat sich verändert. Er ist abweisender geworden, kommt nur noch selten bei mir vorbei und wenn ich ihn anrufe, nimmt er oft nicht ab. Mir ist klar, dass da irgendwas nicht stimmt. Als er gestern Abend bei mir war, hat er kaum etwas gesagt. Sicherlich haben wir uns unterhalten, doch nicht so wie sonst. Zudem hat er mich nicht umarmt, als er bei mir ankam. Ich finde es schade, dass er sich zurzeit so komisch verhält. Ich werde ihn in den nächsten Tagen mal darauf ansprechen. Bis jetzt weiß ich aber noch nicht, wie ich das anstellen werde.
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Eigentlich stört es mich nicht mehr, dass Daniela nun bei mir wohnt. Wir sehen uns in der Regel nur am Morgen und am Abend. Sie ist wochentags in der Schule und ich bin meist auf dem Weg zu Kunden. Wir haben uns mit der Situation mittlerweile recht gut arrangiert und Daniela stellt auch keine Ansprüche. Sie weiß, dass unser Vater sie finanziell unterstützt und sie hat mich darum gebeten, dass ich versuche ein bisschen Geld davon beiseite zu legen, sodass sie nach der Schule eine Starthilfe hat. Ich fand das sehr vernünftig. Ich habe ihr versprochen, dass ich versuche ein bisschen was für sie anzusparen. Viel wird das sicherlich nicht, doch manchmal können schon ein paar Hundert Euro helfen. Wir teilen uns die Arbeit im Haushalt. Daniela bemüht sich sehr darum, dass ich zufrieden bin und dass sie mir nicht zur Last fällt. Ich hätte nicht gedacht, dass sie doch so erwachsen ist.
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Ich hatte letzte Woche einen Tag frei. Daniel hat sich überraschend am gleichen Tag freigenommen, sodass wir endlich mal wieder einen Tag für uns hatten. Passend dazu waren natürlich auch noch Schulferien. Da wir mal wieder etwas als Familie unternehmen wollten, haben wir unsere Tochter für einen Tag im Kindergarten entschuldigt. Wir wollten einfach mal wieder aus der Stadt raus. Gleich nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Für mich ist es immer ein Highlight, wenn wir mal aufs Land fahren. Wenn ich arbeiten muss, sehe ich nur das Krankenhaus und die Wohnung. Gemeinsam mit unseren Kindern haben wir einen kleinen Streichelzoo besucht. Sebastian ist dafür schon ein bisschen zu alt, doch unsere Tochter war natürlich total aus dem Häuschen. Im Anschluss haben wir noch ein Eis in einem kleinen Café gegessen. Es ist schön, wenn man mal einen ganzen Tag mit der Familie verbringen kann und mal Zeit hat, um die Arbeit hinter sich zu lassen.
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Es sind jetzt einige Wochen vergangen, seitdem ich auf die neue Station gewechselt bin. An meinem ersten Tag war ich sehr aufgeregt und so kam es mir schon so vor als würde ich nochmal ganz von vorne anfangen. Doch die Aufregung war vollkommen unbegründet. Die Kollegen auf der neuen Station sind wirklich nett und auch mit den Ärzten habe ich mich von Anfang an hervorragend verstanden. An meinen Arbeitszeiten hat sich eigentlich nichts geändert, doch die Arbeit ist viel schöner. Am schönsten sind natürlich die Tage, an denen ein Baby geboren wird. Für mich sind die Tage immer ein Highlight. Vielleicht liegt das einfach daran, dass ich noch nicht so lange auf der Station arbeite und das eben noch nicht so richtig zur Routine gehört. Ich bin aber gespannt, wie das alles noch wird. Ich muss in den nächsten Wochen zu einigen Weiterbildungen. Übrigens arbeite ich jetzt auch mit einer der Kolleginnen zusammen, die auch bei uns im Haus wohnt. Wir haben oft die gleichen Schichten.
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Bislang habe ich als Krankenschwester immer auf der Station für innere Medizin gearbeitet. Ich fand die Arbeit nicht schlecht, da ich schon vor meinem Umzug nach München auch auf einer solchen Station gearbeitet habe. Die Krankenhausleitung hat mich vor einer Woche jedoch gefragt, ob ich nicht die Station wechseln möchte. Es wurde jemand in der Gynäkologie gebraucht, da eine Kollegin dort gekündigt hatte. Eigentlich war ich davon nicht so begeistert, doch ich habe mich letztlich dafür entschieden. Ich wollte meinen Job einfach nicht gefährden und Daniel hat mir gut zugeredet. Morgen werde ich dann den ersten Tag auf der neuen Station haben. Ich bin schon richtig gespannt. Sicherlich kennt man die Kollegen vom Sehen, doch man weiß ja nicht so richtig, wie das dort alles funktioniert. Aber ich freue mich schon darauf, immerhin werde ich auf der Station auch oft mit Neugeborenen zu tun haben. Ich denke schon, dass die Arbeit dort ein bisschen anders wird.
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Nun ja, die ersten Wochen in der neuen Wohnung sind vorbei und ich habe die Entscheidung nicht bereut. Wir fühlen uns in unserem neuen Heim sehr wohl und ich freue mich riesig darüber, dass unsere Tochter nun endlich ihr eigenes Zimmer hat. Außerdem ist es ganz angenehm, wenn man sein Schlafzimmer wieder für sich hat. Da ich es nicht mehr so weit bis zur Arbeit habe, muss ich auch nicht mehr ganz so viel Zeit einplanen. In der neuen Wohnung haben wir wirklich ausreichend Platz und auch wenn meine Eltern zu Besuch kommen, ist es nicht mehr so eng. Die waren übrigens mal wieder zu Besuch. Nachdem wir den Umzug bewältigt hatten, sind sie spontan gekommen, um uns beim Auspacken der Kartons zu helfen. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Es ist schon anstrengend, wenn man gemeinsam mit einem kleinen Kind Kartons auspacken und alles verstauen muss. Meine Eltern konnten mir die Kids am Nachmittag abnehmen, sodass die Kisten schnell leer waren.
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Nach wochenlangen Planungen und harter Arbeit war es gestern endlich soweit. Gemeinsam mit unseren Kindern sind wir in die neue Wohnung gezogen. Im Großen und Ganzen lief der Umzug wirklich problemlos. Daniel bekam von seinem Chef für den Tag einen Transporter, sodass wir uns kein Auto ausleihen mussten. Mein Bruder kam zudem, um uns zu helfen. Wir haben uns bewusst für einen Donnerstag entschieden. Ich hatte an diesem Tag regulär frei und Daniel hat den Tag genutzt, um Überstunden abzubauen. Unsere Kinder waren in der Schule beziehungsweise im Kindergarten, sodass wir bis 15 Uhr Zeit hatten, um alles von einer in die andere Wohnung zu schaffen. Da wir zu dritt waren, hat auch alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich war heilfroh als wir die letzten Kisten aus der alten Wohnung raus hatten. Sicherlich ist es in unserem neuen Heim noch nicht gemütlich, doch das wird sich in den kommenden Tagen ändern, wenn endlich alle Kisten ausgepackt sind und alles seinen Platz gefunden hat.
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16.01.2012 - Chaos
In den letzten Wochen habe ich mich eigentlich nur mit dem Packen der Umzugskartons auseinandergesetzt. Der Umzug in die neue Wohnung rückt nun mit großen Schritten näher und es gibt noch viele Dinge, die wir erledigen müssen. Bevor wir mit Sack und Pack in die neue Wohnung ziehen, wollen wir die Zimmer alle vorrichten. An die Wände muss also noch die passende Farbe. Bis jetzt ist nur die Küche soweit fertig, da die Möbel ja schon geliefert wurden. In allen anderen Zimmern muss aber noch Hand angelegt werden. Immer wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, packe ich ein paar Kisten. Am Wochenende wollen Daniel und ich die Wohnung streichen. Ich habe die Farben schon im Kofferraum und fahre sie quasi jeden Tag spazieren. Da wir in der neuen Wohnung ein großes Wohnzimmer haben, haben wir uns für die Wandfarbe Kaminrot entschieden. Ich möchte das Wohnzimmer mediterran einrichten, da das auch hervorragend zu unseren Möbeln passt.
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Manchmal zahlt es sich aus, wenn man ein bisschen Geduld hat. Ich hatte ja davon erzählt, dass wir auf der Suche nach einer neuen Küche sind. So richtig konnten wir uns lange nicht auf ein Angebot einigen. Sicherlich haben wir viele Küchen gesehen, die uns gefallen haben und auch unseren Geschmack trafen, alles in allem waren die meisten Angebote für uns aber einfach zu teuer. Gestern sind wir dann endlich auf unsere Traumküche gestoßen. Die Küche ist wirklich modern und richtig günstig. Da es sich bei ihr um ein Ausstellungsstück handelt, haben wir sie zum Preis von nur 1900 Euro bekommen. Die Küche ist mit einer Kochinsel ausgestattet. Darauf freue ich mich eigentlich am meisten, da ich mir sowas schon immer gewünscht habe. Die Kochinsel wird sich in der neuen Wohnung richtig gut machen, da wir in der eine große Küche haben. Da das Möbelhaus das Ausstellungsstück los haben möchte, wird die Küche schon nächste Woche geliefert.
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Der Umzug rückt immer näher. Aus diesem Grund sind wir derzeit auf der Suche nach einer neuen Küche. In der Regel ist es so, dass die Möbelhäuser die Küchen nicht auf Lager haben, sodass man schon ein bisschen Zeit einplanen muss, bis man sie dann auch in der eigenen Wohnung hat. In München gibt es natürlich sehr viele Möbelhäuser, in denen man sich nach einer neuen Küche umsehen kann. Ich bin mal gespannt, für welches Angebot wir uns letztlich entscheiden werden. Unsere Küche soll zwar modern sein, aber sie soll auch nicht zu viel Geld kosten. Daniel und ich waren gestern in einem Möbelgeschäft, in dem wir eine wirklich schöne Küche gefunden haben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Küche recht teuer ist. Aus diesem Grund haben wir uns auch noch nicht endgültig für die Küche entschieden. Wir wollen erst einmal schauen, ob wir irgendwo noch ein günstigeres Angebot ausfindig machen können.
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Endlich ist es soweit – wir haben eine neue Wohnung gefunden. Ich kann gar nicht beschreiben, wie froh ich bin, dass dieses Thema nun endlich vom Tisch ist. Immerhin drückt auch ein wenig die Zeit. Unsere Tochter wird immer älter und braucht so natürlich auch einfach ein bisschen mehr Platz. Unsere neue Wohnung ist toll. Wir haben und schließlich für die Immobilie in der Nähe des Krankenhauses entschieden. Die Wohnung ist in einem kleinen Mehrfamilienhaus. In dem Haus wohnen mehrere Familien mit Kindern. Das hat mir sehr gefallen, da vor allem Sebastian so schnell Freunde in der neuen Umgebung findet. Zudem gehört zu dem Haus ein Garten, in dem eine Schaukel und ein Sandkasten zu finden sind. In dem Haus wohnen zwei Arbeitskolleginnen von mir. Die Wohnung ist richtig groß und verfügt über zwei Kinderzimmer. Außerdem hat sie einen großen Balkon. Daniel war wie ich von Anfang an von der Wohnung begeistert.
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Ich hatte ja erzählt, dass wir auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind. So langsam wird es bei uns wirklich eng und wir brauchen einfach ein bisschen mehr Platz. Doch meine Erwartungen haben sich leider bestätigt. Die Suche nach einer Wohnung erweist sich als schwieriger als man vielleicht denken möchte. Eigentlich haben wir keine großen Ansprüche an die Wohnung, doch sie darf eben auch nicht so teuer sein. Immerhin haben wir zwei kleine Kinder und da muss man die Haushaltskasse sowieso schon immer zusammen halten. Bis jetzt haben wir noch nicht das passende Zuhause gefunden. Allerdings denke ich schon, dass die Suche bald ein Ende haben wird. Wir haben in der nächsten Woche drei Besichtigungstermine. Eine Wohnung befindet sich in der Nähe vom Krankenhaus. Für mich wäre das natürlich sehr praktisch, da ich nicht mehr soweit auf Arbeit fahren müsste. Aber wir müssen uns die Wohnung erst einmal anschauen.
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Unsere Tochter ist mittlerweile über ein Jahr alt. Bis jetzt hat sie gemeinsam mit uns in unserem Schlafzimmer geschlafen. So langsam ist es aber an der Zeit, dass sie ein eigenes Schlafzimmer bekommt. Ich möchte nicht, dass sie sich daran gewöhnt, gemeinsam mit uns in einem Raum zu schlafen. Unsere Wohnung gibt aber kein weiteres Kinderzimmer her und das Zimmer von Sebastian ist nicht so groß, dass die Beiden dort zusammen schlafen können. Zudem ist der Altersunterschied zwischen den Beiden sehr groß und Sebastian braucht auch seine Ruhe, um seine Schularbeiten bewältigen zu können. Daniel und ich haben uns darauf geeinigt, dass wir uns nach einer größeren Wohnung umschauen werden. Ich hoffe, dass wir schnell eine passende Wohnung finden. Allerdings sollte die auch nicht zu weit weg sein, damit wir problemlos unsere Arbeitsplätze erreichen können. Die Mietpreise in München sind sehr hoch, sodass ich mir vorstellen kann, dass die Suche problematisch wird.
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Ich habe schon als Kind davon geträumt, einmal einen Beruf auszuüben, in dem ich die Möglichkeit habe, anderen zu helfen. Da lag der Beruf der Krankenschwester natürlich nahe. Meine Eltern habe meine Jobwahl befürwortet. Mir macht der Job bis heute sehr viel Spaß und so stecke ich auch Leidenschaft und Herzblut in die Arbeit. Allerdings muss ich zugeben, dass es manchmal schon sehr anstrengend ist. Bei der Arbeit im Krankenhaus weiß man eigentlich nie so richtig, was einen erwartet. Es kann immer wieder Situationen geben, in denen man mehr gefordert wird als man erwartet. Sicherlich ist vieles auch Routine, doch es gibt oft Ereignisse, die einen fachlich und eben auch menschlich fordern. Eigentlich gibt es im Krankenhaus keinen richtigen Arbeitsalltag. Man muss sich immer auf plötzliche Ereignisse einstellen und man muss eben auch damit rechnen, dass alles nicht so easy verläuft, wie man es sich eigentlich vorstellt.
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Auch wenn ich arbeiten gehe und mich dadurch mit dem einen oder anderen Kompromiss abfinden muss, steht meine Familie für mich an erster Stelle. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich Zeit mit meinen Kindern oder meinem Partner verbringen kann. Sicherlich sind die Stunden, in denen wir alle zusammen sind, mittlerweile seltener, doch dafür sind sie auch umso schöner. Man merkt in der Familienkasse wie es ist, wenn beide arbeiten gehen. Wenn wir mal einen Tag zusammen frei haben, versuchen wir immer etwas mit unseren Kindern zu unternehmen. Unser Sohn kommt in die dritte Klasse und so ist er schon sehr selbständig. Er weiß ganz einfach, dass er ein bisschen auf seine Schwester achten muss. In München gibt es viele Angebote, die man als Familie in Anspruch nehmen kann. Es ist immer schön, wenn wir etwas zusammen unternehmen und die Arbeit mal in Vergessenheit geraten kann. Es wäre schön, wenn das öfter der Fall wäre.
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Ich arbeite ja nun schon wieder seit einigen Wochen und ich muss zugeben, dass ich mich mittlerweile an die Situation gewöhnt habe. Sicherlich ist es nicht immer ganz einfach, die Schichtwechsel wegzustecken, doch mein Job macht mir Spaß. Ich habe nur selten am Wochenende frei, sodass Daniel mit den Kindern dann immer alleine ist. Sicherlich ist das für das Familienleben nicht die optimale Variante, doch es geht nun einmal nicht anders. Auch wenn ich wochentags frei habe, schaffe ich die Kleine in den Kindergarten. Ich will nicht, dass sie aus ihrem Rhythmus herausgerissen wird. Zudem brauche ich auch einfach mal ein paar Stunden, um andere Dinge zu erledigen. Immerhin muss der Kühlschrank gefüllt werden und es gibt auch mal den einen oder anderen Termin, den man in Angriff nehmen muss. Natürlich ist das nicht immer ganz leicht zu koordinieren, doch man sollte sich nicht so unter Druck setzen.
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So, der erste Monat ist rum und für mich beginnt wieder der Arbeitsalltag einer Krankenschwester. Ich arbeite seit gut einer Woche im normalen Schichtdienst. Wir arbeiten insgesamt vier Schichten. Wenn man zwei kleine Kinder hat und einen berufstätigen Partner, ist es nicht so einfach den Schichtdienst zu bewältigen. An dieser Stelle kommt es aber einfach auf die richtige Situation an. Man muss eben versuchen alles im Blick zu behalten und die verschiedenen Aufgaben gekonnt zu planen. In dieser Woche habe ich Nachtschicht. Das ist sehr angenehm. Die Schicht ist um sechs Uhr vorbei. Somit kann ich meine Kleine morgens noch in den Kindergarten bringen. Danach lege ich mich für ein paar Stunden schlafen. Um 15 Uhr hole ich sie dann schließlich wieder ab. Eigentlich ist das so ganz okay, doch ich finde, dass die Nachtschichten am anstrengendsten sind. Ich arbeite immer rund eine Woche in einer Schicht und wechsel dann in die Nächste.
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Nachdem ich jetzt über ein Jahr zuhause war, ist es schon ungewohnt wieder arbeiten zu gehen. Sicherlich macht mir mein Beruf sehr viel Spaß, doch man gewöhnt sich auch einfach sehr schnell daran, den ganzen Tag zu Hause zu sein und die Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen. Mittlerweile ist das natürlich anders. Sicherlich kenne ich die Situation bereits durch meinen Sohn, doch an den ersten Tagen war ich nachmittags wirklich sehr müde. Die Arbeit im Krankenhaus ist nicht so einfach wie sich das viele vorstellen. Es gibt schon einige Tage, die sehr anstrengend sind und die man nicht ohne Weiteres wegsteckt. Zudem stehe ich sehr früh auf. Meine Schicht beginnt um sechs Uhr. Damit ich rechtzeitig auf Arbeit bin, muss ich das Haus spätestens 5.15 Uhr verlasse. Um diese Uhrzeit kann ich meine Tochter natürlich nicht in den Kindergarten bringen, sodass das in den Aufgabenbereich von Daniel fällt.
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So schnell geht es, der erste Kindergeburtstag gehört schon wieder der Vergangenheit an und unsere Tochter ist ein Jahr alt. Damit ändert sich aber auch mein Leben mal wieder. Ich gehe seit zwei Tagen wieder arbeiten. Ich habe mich riesig auf meine Arbeit gefreut, da mir der Job als Krankenschwester wirklich Spaß macht. Unsere Tochter geht jetzt in den Kindergarten. Der erste Kindergartentag war für mich wohl schlimmer als wie für die Kleine. Mir fiel es schon bei meinem Sohn schwer, ihn einfach im Kindergarten abzugeben. Bei unserer Tochter war das nicht anders. Ich weiß aber auch, dass es für sie enorm wichtig ist, dass sie mit anderen Kindern zusammen ist. Ich werde im ersten Monat ausschließlich in der Frühschicht arbeiten. Das habe ich mit meinem Arbeitgeber abgesprochen, sodass ich dann am Nachmittag für die Kleine da sein kann. Nächsten Monat werde ich dann wie gewohnt mit dem Schichtdienst beginnen.
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